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  • Julia Hertel

MEINE Liebesgeschichte


Liebe meines Lebens

20.Mai 2013: Eigentlich wollte ich mich im mexikanischen Restaurant Coppa Brazil um eine Aushilfsstelle als Servicekraft neben ihrem Studium bewerben. Es war ein Montag -  bedeutet Ruhetag im Coppa Brazil. Tja, naja, direkt nebenan die bekannte Pizzeria „L’Osteria“- Also entschloss ich mich kurzerhand auf gut Glück dort einfach mal nach Arbeit zu fragen...

... Ich betrat den Laden und die damalige Assistentin dort sagte sofort, sie würden mich gerne zum Probearbeiten einladen. Wow, dass das so schnell geht! Sie gab mir eine Visitenkarte vom Betriebsleiter, der an diesem Tag nicht da war und sagte ich solle am Freitag direkt mittags zum Arbeiten erscheinen.

Ich freute mich, sah mir die Visitenkarte des Chefs an und las den Namen „Dominic Hlousek“. Mein erster Gedanke: „Ohje, wie spricht man das denn aus? Wo der wohl herkommt und ob der gut deutsch spricht?“ Naja, das werde ich ja am Freitag sehen.

Am Donnerstag Abend fand bei mir daheim auch noch eine große Party statt. Ich dachte nur, ohje ob ich da am nächsten Tag einen guten Eindruck hinterlassen kann? 


Freitag, 24.Mai 2013:Etwas müde, aber voll motiviert steuerte ich auf das Restaurant zu. Beim Betreten war ich dann plötzlich total schüchtern. An der Bar stand ein gutaussehender sehr junger Blondschopf mit Schürze, der mich sofort bemerkte, den Barkeeper anstupste und auf mich zukam. Ich war total erstaunt, als er sich in perfektem Deutsch als Dominic Hlousek (den Nachnamen habe ich mir natürlich nicht merken können) vorstellte. Ich dachte nur: „Der ist doch sicher erst 20 Jahre alt oder so, der soll hier der Chef sein?“ 

Sofort hieß er mich willkommen, stellte mir 1-2 Leute vor und ging mit mir erklärend durch den Laden. Dabei hatte er immer ein breites Grinsen im Gesicht. „Wow, also das Lachen hat mich von Anfang an angesteckt“. Relativ schnell verlor ich meine anfängliche Schüchternheit und stellte ein paar Fragen zum Ablauf und zur Arbeit im Laden... Naja vielleicht nicht nur ein paar... Eigentlich habe ich ziemlich viel gequasselt. Typisch ich :D „Oh Gott, ob der Chef jemals schon so ‚gesprächige’ Bewerber hatte?“ ...

... Nachdem ich ihn ausgequetscht hatte und mir keine Fragen mehr einfielen (und ich glaube ein bisschen was hat er dann auch noch gesagt, als ich ihn zu Wort kommen lies), sagte Dominic, dass er mich sehr sympathisch findet und er mich sehr gerne einstellen wollen würde. Ich dachte, „wow cool, obwohl ich so viel gelabert habe?“ 

Noch im selben Monat fing ich als Aushilfe in der L’Osteria an und damit begann unser „gemeinsamer Weg“. 

In den folgenden Monaten arbeitete ich vor allem am Wochenende, wenn ich nicht zum studieren in Salzburg war. Ich traute mich lange nicht, nach dem Alter meines Chefs zu fragen. Er sah sooo jung aus, aber ich lernte früh seinen kleinen Sohn Gabriel kennen. Also so jung konnte er dann wohl nicht sein? Es stellte sich heraus, dass er gerade 24 Jahre jung war. Sein Sohn - So ein süßer kleiner Fratz und Dominic imponierte mir noch mehr als liebevoller Papa. 

Meistens musste ich bis zum Schluss im Laden bleiben, während andere Servicekräfte schon früher Feierabend machen durften. Anfangs dachte ich, ja gut, der Chef testet „die Neue“ wohl einfach ein bisschen auf Grenzen aus. Wir saßen dann immer öfter noch zusammen am Stammtisch und aßen pünktlich um Mitternacht gemeinsam oder kochten uns selbst sogar etwas. Ich dachte, es wäre normal dass nur ich bis zum Ende bleiben muss, und es machte mir auch überhaupt nichts aus, weil wir einfach soooo viele tolle Gespräche hatten. Teilweise saßen wir bis 4 Uhr morgens zu zweit am Tisch, aßen, tranken und quatschten über Gott und die Welt... 

Unsere Beziehung wurde immer enger...  Im Nachhinein sagten mir meine Kollegen, dass es lustig war, wie ich es immer verheimlichen wollte, aber es eh schon längst jeder gecheckt hatte! Warum sonst bleibt die neue Blonde immer alleine mit dem Chef bis zum Schluss? Wir unternahmen sehr viel und hatten einfach suuuper viel Spaß gemeinsam. 

Aber wer unsere noch geheime Beziehung als erstes gemerkt und gesehen hat, als sie mich in der L’Osteria besucht hat: Meine Mama! Der kann ich halt nix verheimlichen!


22.August 2013:Dominic besuchte mich bis dato schon öfter in meiner Wohnung in Salzburg, aber dieser Tag war der offizielle Beginn von etwas ganz Besonderem, von unserem gemeinsamen Leben! Nach einem wunderschönen Frühstück auf einem Berg über Salzburg waren wir uns beide sicher: Wir gehören zusammen. Die 22 begleitet uns seither überall...


Ende August 2013: Wiesnzeit in Rosenheim! Ich als absolute Wiesn-Dauergängerin war wiedermal fast jeden Tag und natürlich traf ich dort auch Dominic an seinen freien Abenden... Und dann steht da plötzlich meine schon leicht angetrunkene Mama mit ihrer Freundin und grölt feucht-fröhlich „Ahhh ja, das ist übrigens Julias Chef! Du, sei bloß lieb zur Julia!“  Ich dachte nur „Oh Man, Mama, das ist doch peinlich!“ Aber mein immer gut gelaunter blonder Chef (oder was er auch immer zu der Zeit schon für mich war) verstand sich sofort richtig gut mit meiner Mama und um es kurz zu fassen: Am Ende dieses Abends habe ich eine völlig betrunkene Mama im linken Arm gehabt und einen stockbetrunkenen Dominic im anderen Arm und musste beide um vier Uhr morgens durch die Innenstadt bugsieren.

Naja und damit war der junge Mann dann auch in die Familie Hertel eingeführt! Papa Hertel kannte ihn auch schon von einigen L’Osteria-Besuchen und gab quasi seinen ersten Segen ;) Puh... und den hat sich Dominic dann offiziell nochmal am 22.Mai 2018 geholt! 


18. Juni 2018:Heiratsantrag am Gardasee


Jetzt haben wir den Salat... oder die Hochzeit ;) Unsere Wege kreuzten sich etwas kompliziert, aber es war unmöglich sie wieder zu trennen...


Ihr wollt wissen, wie unser großer Tag verlief? Lest gerne meinen Blogbeitrag dazu oder ich erzähle euch bei einem Hochzeitsplanungs-Treffen Details davon!



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